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Tadano GTC-2000 baut Zentrallager in Rostock

Dass der Tadano GTC-2000 als Hilfskran beim Bau von Windkraftanlagen oder für den Aufbau von großen Gittermast-Raupenkranen wie dem CC 3800-1 hervorragend geeignet ist, hat sich in der Branche mittlerweile herumgesprochen. Doch auch jenseits der Windkraft kann der GTC-2000 überzeugen – wie sich bei einem großen Einsatz der Firma Saller in der Rostocker Containerstraße gezeigt hat.

Die Vielseitigkeit ist dem Tadano GTC-2000 quasi in die Wiege gelegt. Denn der Teleskopraupenkran wird in Zweibrücken gefertigt – und dort kommen schließlich seine All-Terrain-Brüder der Baureihe AC und die CC Gittermast-Raupenkrane her. Die Veranlagungen für einen leistungsfähigen und vielseitig einsetzbaren Teleskop-Raupenkran sind damit allemal gegeben. Das hat man sich auch beim Kranverleiher Saller gedacht und den GTC-2000 für die Montage von bis zu 25,7 Tonnen schweren Betonstützen mit Sockel beim Bau eines Zentrallagers für einen großen Internethändler eingesetzt: „Unsere Mitbewerber haben den Kran bis jetzt hauptsächlich in der Windkraft betrieben. Der Kran ist aber sehr vielseitig und bestens für konventionelle Baustellen geeignet, bei Infrastrukturprojekten oder eben auch beim Hallenbau. Für unser Projekt in Rostock war er genau das richtige Gerät“, erklärt Geschäftsführer Franz Saller.

Harter Dauereinsatz

Konfiguriert wurde der Tadano Kran für diesen Job mit voll ausgefahrenem Fahrwerk von sechs Metern Breite und mit der maximalen Ballastierung von 45 Tonnen Gegengewicht und 15 Tonnen Zentralballast. So gerüstet, war der GTC-2000 in der Lage, die insgesamt 210 Stützen sicher zu händeln: Die Betonstützen wurden paarweise per Tieflader auf die Baustelle gebracht und vom GTC zunächst abgeladen und auf dem Boden „zwischengeparkt“. Dort tauschten die Saller Monteure die Anschlagmittel gegen Tragstangen aus, die durch vorgefertigte Bohrungen in den Trägern geführt wurden. Anschließend brachte der GTC die bis zu 17 Meter hohen Betonstützen in senkrechte Position und platzierte die Sockel in die dafür vorgesehenen Fundamentöffnungen im Boden. „Dieser Vorgang wiederholte sich viele Male – insgesamt waren 2400 Betonteile und 210 Stützen zu setzen -, sodass wir wirklich behaupten können, den GTC-2000 bei diesem Einsatz mehr als zwei Monate lang auf Herz und Nieren geprüft zu haben“, unterstreicht Kranfahrer Dennis Kase.

„Perfektes Arbeitsgerät für diesen Einsatz“

„Und eine Blöße hat sich der Tadano dabei zu keinem Zeitpunkt gegeben“, lobt der Kranfahrer sein Arbeitsgerät, das sich für ihn bei diesem Einsatz rundum bewährt hat. Vor allem die starke Winde des GTC-2000 hat es ihm angetan. Denn der 13,9 Tonnen Seilzug ermöglicht es dem Kran, mit den 245 Meter langen und 26 Millimeter starken Stahlseilen von Haupt- und Hilfshubwerk selbst schwere Lasten bei niedriger Einscherung zu heben – das spart ebenso Zeit beim Rüsten und Umscheren wie die maximale Seilgeschwindigkeit von 139 m/min. Aber auch die einfache Transportierbarkeit mit nur drei Metern Transportbreite und -höhe des Grundkrans sowie der schnelle und sichere Auf- und Abbau sind für ihn entscheidende Pluspunkte: Auf der Baustelle können für einen effizienten Aufbau alle Montageschritte per Fernsteuerung oder aus der Kabine gesteuert werden, ohne dass der Monteur in der Gefährdungszone arbeiten muss. Außerdem erfolgt das Anbringen der Gegengewichte an Unter- und Oberwagen sowie der Raupenträger und des zweiten Hubwerks automatisch in Selbstmontage. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit. „Und weil sich das Fahrwerk von dreieinhalb bis sechs Metern variabel und sogar asymmetrisch auch während der Fahrt ein- und ausfahren lässt, ließ sich der GTC auch auf dieser Baustelle sehr gut einsetzen“, lautet das Fazit von Dennis Kase, für den spätestens jetzt gilt: Der Tadano GTC-2000 kann auch anders – und zwar richtig gut!